Deutsch-Asiatische-Gesellschaft Leipzig e.V.


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Satzung

Über uns


§ 1 Name und Sitz

1.1. Die Gesellschaft trägt den Namen "Deutsch - Asiatische - Gesellschaft Leipzig".

1.2. Die Kurzform der Gesellschaft lautet "DAG Leipzig".

1.3. Sie führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz "e.V." im Namen.

1.4. Sitz der Gesellschaft ist Leipzig.

§ 2 Zweck der Gesellschaft

2.1. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der gegenseitigen Verständigung und das Zusammenleben von Deutschen und Asiaten. Sie leistet einen Beitrag zur Verbreitung von Kenntnissen über die Kultur, die Wirtschaft, die soziale und politische Entwicklung sowie Lebensweisen beider Völker in Form von Vorträgen, Informationsveranstaltungen und Foren.

2.2. Im Sinne ihrer Ziele leistet die Gesellschaft Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenster Form. Darüber hinaus unterstützt sie Initiativen auf dem Gebiet der Kultur, des Sports und der Bildung durch Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Foren, Gesprächsrunden, Gesprächskreisen und Austauschseminaren etc.

2.3. Die Gesellschaft bemüht sich im Sinne seiner Grundsätze und Ziele um die Zusammenarbeit mit Organisationen, Verbänden, Institutionen und Vereinigungen.

2.4. Die Gesellschaft wirbt für ein friedliches und tolerantes Verhältnis zwischen deutschen und asiatischen Bürgerinnen und Bürgern. Sie setzt sich auf kommunaler, regionaler und Landesebene für Lebensprobleme von Asiaten u.a. durch die Organisation von Foren, Seminaren oder Vorträgen ein.

2.5. Die Gesellschaft unterstützt Projekte von asiatischen und deutschen Bürgern, die geeignet sind, einen Beitrag zur Verbesserung des friedlichen Zusammenlebens von unterschiedlichen Religionen, durch Rundtischgespräche, Diskussionsthematiken und Seminaren etc., zu leisten.

2.6. Die Gesellschaft ist unabhängig von politischen Parteien, Organisationen und staatlichen Institutionen sowie von weltanschaulichen und sozialen Überzeugungen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

3.1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

3.2. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.3. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die der Gesellschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

5.1. Mitglieder der Gesellschaft können natürliche Personen - unabhängig von ihrer Nationalität und ihrem Wohnsitz - werden, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, sowie juristische Personen und Gesellschaften.

5.2. Der Beitritt zur Gesellschaft muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

5.3. Die Gesellschaft kann an natürliche Personen, die sich im besonderem Maße verdient um die "DAG Leipzig" gemacht haben, Ehrenmitgliedschaften verleihen.

5.4. Die Mitgliedschaft endet durch eine schriftliche Austrittserklärung des Mitglieds gegenüber dem Vorstand oder durch Tod. Sie endet durch Ausschluss bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen der Gesellschaft, beziehungsweise bei sonstigen schwerwiegenden, die Gesellschaftstätigkeit berührenden Gründen. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Ein Mitglied hat das Recht vor dem Vorstand über seinen Ausschluss gehört zu werden.

§ 6 Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand
- für bestimmte Aufgaben können Arbeitsgruppen oder Projektgruppen gebildet werden.

§ 7 Die Mitgliederversammlung

7.1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jährlich, unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 4 Wochen, schriftlich, einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand beschlossene Tagesordnung mitzuteilen. Anträge an die Versammlung müssen mindestens zwei Wochen vor dem anberaumten Termin dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

7.2. Der Vorstand muss unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies das Interesse der Gesellschaft erfordert oder wenn mindestens 10 % der Mitglieder dies schriftlich, unter Mitteilung der Gründe, verlangen.

7.3. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft.

7.4. Die Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Vorstandes entgegen und entscheidet, per Mehrheit, über die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters, wählt den Vorstand und beschließt die Höhe der Mitgliedsbeiträge. Sie beschließt die Satzung, Finanz- und Beitragsordnung und genehmigt den Haushaltsplan. Sie führt Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung herbei. Sie beschließt Grundsätze der Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften und Vereinen.

7.5. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.

7.6. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses enthält insbesondere Zeit und Ort der Versammlung, Name des Versammlungsleiters, Liste der anwesenden Mitglieder und deren Stimmberechtigung sowie Angaben über Beschlussfähigkeit, Anträge, Beschlüsse und Wahl mit Abstimmungsergebnis. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen.

7.7. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wenn die Einberufung ordnungsgemäß erfolgte.

§ 8 Der Vorstand

8.1. Der Vorstand umfasst den Präsidenten, den Vizepräsidenten und den Schatzmeister. Die Gesellschaft kann einen Geschäftsführer berufen. Der Präsident und der Schatzmeister vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein.

8.2. Der Vorstand wird alle zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit des Vorstandes endet mit der Wahl des neuen Vorstandes. Scheidet während der Amtszeit ein Mitglied des Vorstandes aus, so können die übrigen Vorstandsmitglieder durch Mehrheitsbeschluss ein Ersatzmitglied für die restliche Dauer der Amtszeit kooptieren.

8.3. Der Vorstand berät und beschließt zwischen den Mitgliederversammlungen Grundfragen der Tätigkeit der Gesellschaft und ist dieser über seine Tätigkeit rechenschaftspflichtig.

§ 9 Finanzen

9.1. Die Gesellschaft finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und sonstigen Zuwendungen.

9.2. Die Gesellschaft ist berechtigt, von ihren Mitgliedern Beiträge zu erheben. Höhe und Staffelung der Beiträge sowie Regelungen zur Beitragszahlung werden in der Beitragsordnung festgelegt.

9.3. Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

9.4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

9.5. Es wird ein Jahresbeitrag festgelegt, der zu Beginn des Jahres, spätestens jedoch bis zum 1. April fällig ist. Über die Höhe entscheidet nach Vorschlag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.

§ 10 Auflösung der Gesellschaft

10.1. Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit. Die Mitgliederversammlung wählt einen Liquidator, um die Gesellschaft aufzulösen.

10.2. Bei Auflösung der Gesellschaft oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Gesellschaftsvermögen an eine juristische Person öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Völkerverständigung.





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